Nach der Wahl ist vor der Wahl...

Das Ergebnis der SPD bei der Landtagswahl lässt sich kaum noch in Worte fassen: desaströs, unterirdisch, unfassbar usw. sind nur einige der Begriffe, die dafür verwendet wurden.

Und auch im Stimmkreis Weilheim hat sich dieser Trend gezeigt: nur noch 7% der Wählerinnen und Wähler haben uns ihre Stimme anvertraut. Und damit weniger, als die AfD im Stimmkreis erhalten hat. Damit sind wir nur noch fünfte Kraft im Stimmkreis - wie auch im Parlament. Diese Ergebnis ist besonders bitter.

Für mich aber ist es kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Vielmehr arbeite ich nach dem Motto: Jetzt erst recht. Denn ich glaube, die politische Situation in Bayern und Deutschland braucht eine starke Sozialdemokratie. Jetzt vielleicht mehr denn je.

Daher richte ich meinen Blick nach vorne: Vor uns liegen im Mai 2019 die Europawahlen und 2020 die Kommunalwahlen. Beide Wahlen sind für uns von besonderer Bedeutung. Die Europawahl, weil nur die SPD mit Maria Noichl als bayerischer Spitzenkandidatin klar und eindeutig für ein geeintes, solidarisches Europa steht.

Und die Kommunalwahl, weil es darum gehen wird zu zeigen, dass die SPD die Kommunalpartei ist, die in den Kommunen vor Ort großartige Arbeit leistet.

Ich freue mich auf die Zeiten, die vor uns liegen und werde meine ganze Kraft jetzt in diese Wahlkämpfe stecken.

Und ich zähle auch hier wieder auf Ihren Unterstützung.

Herzlich, Ihr
Dominik Streit

Positionen

Meine Positionen zur Landtagswahl

Ich will gute Bildung. Für alle und in jedem Alter.

Dazu gehört für mich Kostenfreiheit von der Kita bis zum Hochschulstudium oder Meister genauso wie der großflächige Ausbau von Ganztagsschulen in Bayern. Der schulische Erfolg von Kindern und Jugendlichen darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Die Finanzierung unseres Bildungssystems muss verbessert werden, Schulen und Hochschulen müssen ordentlich ausgestattet sein – egal ob es sich dabei um Personal, digitale oder bauliche Infrastruktur handelt. Ein besonderes Anliegen ist mir das Thema „Lebenslanges Lernen“. Wir brauchen auch in Bayern endlich ein Recht auf sog. Bildungsurlaub. Politische Bildung muss gerade in Zeiten von AfD und Pegida gestärkt werden.

Ich will den Wandel in der Energie- und Verkehrspolitik.

Die Energiewende in Bayern muss gelingen. Nur so können wir den Klimawandel stoppen und gleichzeitig eine sichere und bezahlbare Energieversorgung garantieren. Egal ob Sonne, Wind oder Wasser: Das Ziel sind 100% erneuerbare Energien in Bayern bis 2050. Dezentrale Versorgung, regionale Wertschöpfung vor Ort, Steigerung von Energieeffizienz und Energieeinsparung sind nur einige Aspekte, die zum Gelingen beitragen können. Das erfordert zugleich den massiven Ausbau des ÖPNV. „Von der Straße auf die Schiene“ ist der richtige Ansatz. Dazu braucht es nicht nur den zweigleisigen Ausbau nach München, sondern auch die Stärkung von Ost-West-Verbindungen im Landkreis Weilheim-Schongau oder die Reaktivierung der Fuchstalbahn.

Ich will den ländlichen Raum stärken.

Auch in unserer Region fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Hier sind Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen in der Pflicht. Nur wo es Wohnraum gibt, können auch Arbeitsplätze dauerhaft erhalten bleiben. Der flächendeckende Breitbandausbau sollte im Jahr 2017 ebenso selbstverständlich sein. Doch noch immer sind auch in den Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen zahlreiche Haushalte nicht ans schnelle Netz angebunden. Das muss sich ändern. Der Zugang zu medizinscher Versorgung muss auch in Zukunft sichergestellt sein, ebenso wie die Versorgung mit Einzelhandel vor Ort.

Dafür stehe ich:

Ich stehe für eine Politik mit Kopf, Herz und Augenmaß. Politik soll das Leben der Menschen verbessern, im Freistaat wie vor Ort. Dazu bedarf es einerseits der Analyse von Fakten, andererseits muss man das Ohr immer ganz nah am Bürger haben. Nur so kann sich unsere Region zum Besseren verändern. Ich will daher mit den Bürgerinnen und Bürgern genauso ins Gespräch kommen wie mit Fachleuten, mit Vertretern von Vereinen und Verbänden ebenso wie mit der örtlichen Wirtschaft, mit Parteimitgliedern, Nicht-Mitgliedern und Kommunalpolitikern. Ich verstehe ein Landtagsmandat als Sprachrohr für unsere Region. Sprachrohr aber kann man nur sein, wenn man weiß wofür bzw. für wen man sprechen soll. Lassen Sie uns daher miteinander sprechen.